
Als Selbsthilfevereinigung der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen stehen wir für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft, in der alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren – unabhängig von der jeweils vorliegenden Art und Ausprägung der körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigung.
Quelle: Bild von freepikMit unserer Arbeit bemühen wir uns um eine Verbesserung der Lebens-, Behandlungs- und Versorgungsqualität der psychisch Erkrankten und ihrer An- und Zugehörigen. Unser wesentliches Anliegen dabei ist die Beratung und Unterstützung der Angehörigen, vor allem aber auch die Förderung des Austausches der Angehörigen untereinander.
Um die psychiatrische und psychosoziale Versorgung psychisch kranker Menschen sowie die Unterstützung und Entlastung der mitbetroffenen Familien zu verbessern, fordern wir aus der Sicht der Selbsthilfe bzw. möchten gern erreichen:
- einen flächendeckenden Ausbau mit mobilen Krisendiensten und die aufsuchende Behandlung;
- dass Menschen mit psychischen Problemen, ihre Freunde und Familien sicher wissen können, an wen sie sich im Bedarfs- und Krisenfall wenden können;
- dass Wirtschaftlichkeitsaspekte nicht einseitig zu Lasten der Versorgungsqualität und damit zu Lasten der Lebensqualität von Patienten und deren Familien gehen;
- dass Familien auch dann z. B. aufsuchende Hilfen bekommen, wenn das kranke Familienmitglied zunächst nicht mit professionellen Helfern reden will;
- dass die Selbsthilfe der Betroffenen und ihrer genauso betroffenen Angehörigen im medizinisch ambulanten sowie im klinischen Alltag die Akzeptanz erfährt, die ihr zukommt;
- eine langfristige Begleitung durch eine Bezugsperson (Peer-Begleitung) und einen Case Manager mit persönlicher Verantwortung dem Kranken und dessen Angehörigen gegenüber und bei deren Auswahl die Betroffenen ein Mitspracherecht haben.
