Das Sozialpsychiatrische Ex-In-Projekt

Psychisch Kranke als Experten in eigener Sache

Mitgliederkonferenz am 15.08.2009 - Protokoll

Protokoll der Mitgliederkonferenz der Arbeitsgemeinschaft der Angehörigen psychisch Kranker in Niedersachsen und Bremen (AANB) e.V. am 15. August 2009 in Bremen

Das sozialpsychiatrische Ex-In-Projekt - Psychisch Kranke als Experten in eigener Sache

Die Mitgliederkonferenz fand in Räumen der Evangelischen Melanchthongemeinde, Osterholzer Heerstraße 124, 28325 Bremen statt. Die stellvertretende Vorsitzende Anneliese Bauer hatte die Räumlichkeiten organisiert und den Referenten vorgeschlagen.

Anwesend: 28 Mitglieder und Gäste

Um elf Uhr begrüßte die Vorsitzende Rose-Marie Seelhorst die Mitglieder und Gäste. Sie nahm einen Rückblick auf die letzte Mitgliederkonferenz in Hannover zur Thema Erwerbsminderung und auf die Tagung in der MHH zur Schizophrenie vor. Es wurde darauf verwiesen, dass der Vorstand die jeweiligen Schwerpunkte für die Mitgliederkonferenzen und Tagungen festlegt. Die Themen hätten stets einen direkten Bezug zu Psychiatrie-Erfahrenen, ihren Leiden und den Problemen der Angehörigen.

Im Folgenden wurde der heutige Referent Jörg Utschakowski vorgestellt und als Einleitung erläutert, was man sich von dem Beitrag erwünscht und welchen Bezug dies zu Psychiatrie-Erfahrenen und ihren Angehörigen hat.

Die stellvertretende Vorsitzende Anneliese Bauer begrüßte die Anwesenden und erteilte Herrn Utschakowski das Wort.

Jörg Utschakowski sprach über das sozialpsychiatrische Ex-In-Projekt, dass von ihm und Anderen initiiert wurde. Ex-In ist eine englische Abkürzung für „experience involvement” und meint die Integration von Psychiatrie-Erfahrenen in alle Phasen der psychiatrischen Versorgung von der Notfallaufnahme bis zur Entlassung.

Herr Utschakowski hat eine 20-jährige Berufserfahrung in der Psychiatrie und brachte die Idee von Ex-In von einer Berufserfahrung in Großbritannien mit nach Bremen. Die Innensicht auf die Psychiatrie aus der Perspektive von Erkrankten fehlt oftmals. Auch im Studium bleibt die Erfahrung der Psychiatrie in der Theorie stecken.

In Bremen entstand eine Gruppe Expertenpartnerschaft. Psychiatrie-Erfahrene sind Experten, und ihr Wissen werde nun in die Universitäten und Fachhochschulen eingeführt. Bei dieser Reform fließen auch die Erfahrungen der Angehörigen in die Ausbildung ein. Es geht u.a. darum, die Erfahrungen nach einer Erkrankung mit Stigmatisierung, Jobverlust und anderen Krisen zu vermitteln.

Zusammen mit Gruppen aus Norwegen, England, Schweden, Slowenien und den Niederlanden wurde Ex-In ein internationales EU-Pilot-Projekt. In einer 2-jährigen Förderphase ermöglichte die EU die Etablierung von Fort- und Ausbildungen von Psychiatrie-Erfahrenen zu Experten der Genesungsbegleitung. Hier in Bremen wurden bereits vier dieser über ein Jahr gehenden Kurse durchgeführt. In Hamburg und Berlin gab es auch schon jeweils zwei Kurse, und es gibt weitere Gruppen in anderen Städten.

In den Kursen geht es u.a. um eine Rückschau und darum, eine Lehre aus den Erfahrungen zu ziehen. Wie war es als eine Krise durchlebt wurde, als intensiv Stimmen gehört wurden? Was bedeuten diese Erfahrungen für die Ausbildung. Wie war es, als die Symptome abnahmen. Reflektion.

Die Teilnehmenden an den Kursen beginnen mit der Reflektion, um damit in einem ersten Schritt ein so genanntes Ich-Wissen zu erwerben. In einem zweiten Schritt geht es dann darum, in einer Reflektion in der Ausbildungs-Gruppe ein Wir-Wissen zu etablieren. Das ist dann schon abstrahierte Erfahrung. Es läuft darauf hinaus, dass die Psychiatrie-Erfahrenen zu Genesungsbegleitern ausgebildet werden. In 11 Modulen werden neben der Reflektion Themen wie Empowerment und Recovery behandelt.

50 Prozent der Absolventen verdienen nach diesem Kurs Geld, doch geschieht dies oftmals nur auf einer 400 Euro Basis. Sie sind nur Experten aus Erfahrung.

Es geht bei dieser Ausbildung nicht nur darum, Psychiatrie-Erfahrenen eine Beschäftigung zu geben, sondern auch und vor allem darum, dass die Psychiatrie verbessert wird. Herr Utschakowski verwies auf eine Bemerkung eines Psychiatrie-Erfahrenen: „Ich habe doch keine Psychose bekommen, um jetzt Medikamente zu nehmen.“

Im weiteren Verlauf wurde von internationalen Erfahrungen mit diesen Experten aus Erfahrung/Genesungsbegleitern berichtet. In Neuseeland, den USA und Großbritannien gibt es Intensive Case Management Teams, zu denen zunehmend auch jeweils ein ausgebildeter Genesungsbegleiter mit eigenen psychiatrischen Erfahrungen gehört. Die Psychiatrie verändert sich durch diese Erfahrungen.

In einer Studie aus New York wurden die Intensive Case Management Teams in drei Gruppen aufgeteilt: Einmal die klassische Zusammensetzung aus Sozialarbeiter, Psychologe und Krankenpfleger, dann Gruppen zu denen auch interessierte Laien hinzu gezogen wurden und drittens Gruppen mit einem Psychiatrie-Erfahrenen. Nach einem Jahr gab es in der dritten Gruppe eine signifikante Verbesserung im Alltag (inkl. Finanzen) für die Betreuten. In den Berichten wird auch betont, dass die Dienste besser arbeiten.

Ähnliche Erfahrungen wurden auch in Australien und England mit home treatment teams gemacht. Dort und in den Niederlanden formuliert eine Verordnung die Pflicht, Psychiatrie-Erfahrene als Experten in den Teams einzugliedern.

Das EU-Projekt ist abgeschlossen, und die Erfahrungen wurden in einem Buch des Psychiatrieverlags vorgelegt: Jörg Utschakowski (Hrsg.) „Vom Erfahrenen zum Experten“.

Auch hier in Deutschland gibt es nun Ansätze zur Integration von Psychiatrie-Erfahrenen in der psychiatrischen Arbeit zum Beispiel in der Diakonie in Bremen.

Es ist nicht nur ein neuer Mitarbeiter der ins Team kommt. Es ändert sich prinzipiell zum Beispiel die Sprache, die manchmal diskriminierend ist, wenn kein Psychiatrie-Erfahrener dabei ist.

Ohne Psychiatrie-Erfahrene wird sehr viel Distanz zu den Betreuten gepflegt. Professionelle Distanz verschließt den Blick vor Details. Der Psychiatrie-Erfahrene bringt stattdessen persönliche Erfahrungen und Meinungen in die Arbeit mit akut psychisch Kranken ein.

In ersten Versuchen wurden Psychiatrie-Erfahrene ohne Struktur in Institutionen beschäftigt. Die Teams erhofften sich neue Impulse für ihre Arbeit und Psychiatrie-Erfahrene waren einfach glücklich, das sie nun irgendwie tätig werden konnten. Die fehlende Struktur führte dann aber dazu, dass nach zwei bis drei Monaten die Psychiatrie-Erfahrenen ausgebrannt waren und die Profis dies zynisch kommentierten. Nach ihrer Meinung war der Versuch gescheitert, weil Psychiatrie-Erfahrene nicht belastbar sind. Doch das ist eine falsche Sicht der Dinge.

Es muss einfach die geringere Belastbarkeit berücksichtigt werden. Profis klagen über die Struktur ihrer Arbeit (Arbeitsbelastung) und Psychiatrie-Erfahrene nur direkt über ihre persönliche Arbeitsbelastung.

Die nachfolgende Moderation des Gesprächs über das Referat von Herrn Utschakowski übernahm die Gastgeberin Frau Bauer.

Frau Löser fragte nach Krisen der Psychiatrie-Erfahrenen in der Ausbildung.

In der Ausbildung durchlaufen die Psychiatrie-Erfahrenen Krisen, doch sind dies positive Krisen. In der Ausbildung wird zum Beispiel auch ein Portfolio erzeugt, also ein Lebenslauf mit Dokumenten. Es geht um einen positiven Aufbau der Person, also was für Zeugnisse liegen vor. Dies sind nicht nur Dokumente der Schulen und Arbeitgeber, sondern auch Einschätzungen von anderen Personen, die in der Krankheitsphase vergessen und verloren sind. Dort zeigt sich, was du kannst und was sich eine Person zutraut. Es werden zum Beispiel auch Praktika empfohlen.

Provokante These Bauer „Wer einmal psychisch krank ist, bleibt immer krank“.

Ex-In ist eine Berufsfortbildung, die aber auch eine Therapie ist. Die eingebrachten Erfahrungen werden als Schatz definiert. In der klassischen Psychiatrie bedeutet die Diagnose das Ende der bisherigen Normalität, begleitet von Jobverlust oder Studienabbruch und der Aussicht, von nun an bis zum Lebensende Medikamente nehmen zu müssen. Die Diagnose ist damit das Ende der eigenen Zukunft.

Fragen zur Ausbildung (Finanzierung, Kontakte mit Psychiatern)

Jede/r könnte, wenn er Psychiatrie-erfahren ist, positiv der Selbsthilfe gegenüber steht und bereit ist, seine Erfahrungen einzubringen, an dieser Ausbildung teilnehmen. Es ist ein Einjahreskurs, der 80 Euro/Monat kostet, für alle 11 Module also knapp 900 Euro.

Das Arbeitsamt übernimmt diese Kosten nach einer individuellen Prüfung. Es gibt auch Beispiele dafür, dass ein sozialpsychiatrischer Dienst, der sich bereits vorstellen kann, dass er einen Psychiatrie-Erfahrenen einstellen wird, den er bereits als freiwillige Mitarbeiter kennt, diesem die Ausbildung finanziert.

Weitere Detailfragen

Medikamente können nicht die einzige Lösung sein. Menschen können auch mit Medikamenten an dem Kurs teilnehmen. Es geht um Vielseitigkeit in der Behandlung, also Medikamente und mehr.

Ein Kurs hat etwa 270-280 Unterrichtseinheiten. Es wird jeweils ein Modul im Monat durchgenommen, und der Kurs findet jeweils an einem langen Wochenende je Monat statt. In 24 Unterrichtseinheiten von einem Donnerstagnachmittag bis zum folgenden Sonntag wird ein Modul durchgenommen.

Fragen zur Person

Jörg Utschakowski ist bei einem Trägerverein für betreutes Wohnen beschäftigt und dort für die Fortbildung verantwortlich. Die Kurse werden bundesweit ausgeschrieben. Aktuell nehmen Menschen aus Bremen und Umland, Frankfurt, Freiburg, Stuttgart, etc. an einem Kurs in Bremen teil. Eigentlich sollten alle Kurse regional angeboten werden, aber in vielen Städten gibt es keine Gruppe oder zu wenig Interessierte, um dort einen Ex-In-Kurs anzubieten.

Ein Modul von insgesamt 24 Stunden verteilt über vier Tage erscheint zunächst belastend. Doch die Erfahrung zeigt, dass trotz Selbstzweifeln der Kursteilnehmenden die Belastung erträglich ist. Mit dem Kurs kommt es zu einer Rückkehr des Selbstvertrauens und damit zu neuer Stärke.

Ein Kurs beginnt jeweils mit 18 Teilnehmenden. Nach dem ersten Modul müssen sich die Teilnehmenden entscheiden. Denn nach dieser Einführung muss ein Vertrag unterschrieben werden, dass man die fünf Grundkurse absolviert. Die Zahl der Teilnehmenden reduziert sich in diesem Stadium auf 15-16 Personen.

Als Lehrende sind stets zwei Lehrer anwesend. Im Idealfall finden die Kurse als Trialog mit Profis, Psychiatrie-Erfahrenen und deren Angehörigen statt.

Frau Seelhorst formulierte die Sorge, dass die Grundkriterien zu hoch sind. Die Gesundheit der Psychiatrie-Erfahrenen ist oftmals nicht stark genug, um solch eine Belastung zu vertragen und die Finanzlage oftmals so schwierig, so dass selbst 80 Euro je Monat zu viel sind.

Es wurde die Erfahrung der Arbeit eines Psychiatrie-Erfahrenen in einer Behindertenwerkstatt eingebracht. Die Arbeit dort sei so hoch belastend gewesen, dass der Psychiatrie-Erfahrene sich immer weiter zurückzog hat und schließlich einen Rückfall bekam. So ist zum Beispiel die Arbeit mit geistig Behinderten (und seelisch Kranken) sehr schwierig.

Was machen die Absolventen. Kann man mit der Ausbildung von dieser Arbeit leben?

Wenn man nach der Ausbildung ein Experte mit Erfahrung ist und nur 20 Stunden die Woche arbeitet, wird man die gleichen Probleme haben, wie alle anderen Menschen, die nur 20 Stunden/Woche arbeiten. Man kann von den Einkommen leben, aber es wird nur wenig mehr als das Sozialgeld sein.

Die Ausbildung soll eine neue Berufsgruppe schaffen, die einen Anspruch auf ein vernünftiges Arbeitsverhältnis mit reeller Bezahlung etwa auf dem Niveau der Heilerziehungspflege hat.

Frage: Gibt es Ansätze für eine Beschäftigung.

Herr Schliekau (Region Hannover) würde die Ausbildung zum Experten mit Erfahrung fördern, wenn sich zwanzig Betriebe bereit erklären, dass sie Absolventen beschäftigen werden. Eine ähnliche Initiative gibt es in Hildesheim. Dort sollen Bildungsgutscheine vom Arbeitsamt für diese Ausbildung etabliert werden.

Es gibt bereits verschiedene Erfahrungen.

In vielen Institutionen gibt es aufgeschlossene Teams. Doch leider gibt es auch Teams, die von der gesamten Idee nichts halten und entsprechend auch keine Stellen (Praktika, Selbsthilfe oder mehr) anbieten.

Dort wo vielleicht Stellen angeboten werden, kann dies nur über eine Umwidmung erfolgen. Es ist unrealistisch, dass für Experten mit psychiatrischer Erfahrung neue Stellen geschaffen werden. Ein Betreuungsteam besteht vielleicht aus 3 bis 4 Personen, die entsprechend 120-160 Stunden in der Woche haben und wenn nun ein Psychiatrie-Erfahrener angestellt werden soll, dann kann dies nur durch Stellenteilung erfolgen.

Für weitere Informationen wurde auf die Webseite des Programms verwiesen: www.ex-in.info

Es folgte eine Mittagspause mit belegten Brötchen und Getränken.

Zu Beginn der Fortsetzung des Gesprächs wurde die Frage an die Anwesenden gestellt, ob es Interesse in den Regionen an einer Etablierung eines Ex-In-Kurses gebe.

Für Braunschweig wurde gesagt, dass die Ideen von Ex-In und dieser Mitgliederkonferenz in dortige Trialog-Veranstaltungen eingebracht werden.

In Osnabrück sind Psychiatrie-Erfahrene rege und organisiert, doch die Profis in den Institutionen lassen noch keine Psychiatrie-Erfahrenen als gleichberechtige Partner zu. Auf einer Fortbildung kam es zu einer Eskalation zwischen Psychiatrie-Erfahrenen und Profis und seitdem gab es keine weiteren Gespräche mehr.

Aus Hildesheim wurde Interesse an dem von der AWO durchgeführten Trialog geäußert und dies als Ansatz für ein Gespräch über einen Ex-In-Kurs genannt.

Die DGSP hat pauschal erklärt, dass sie Ex-In-Projekte unterstützt. Dies gilt sowohl für die Landesverbände als auch für den Bundesverband.

In Oldenburg unterstützen der sozialpsychiatrische Dienst und die Universität mögliche Ex-In-Projekte.

In der Region Walsrode/Soltau soll die AWO als mögliche Bezugsgruppe für einen Ex-In-Kurs angesprochen werden.

Frage: Wie verhält sich das Programm gegenüber Abbrechern?

Die Ausbildung kann dazu führen, dass Krisen entstehen, die dazu führen, dass man das Programm verlässt. Bisher gibt es keine schlechten Erfahrungen mit der kleinen Zahl von Teilnehmenden, die den Kurs nicht schafften. Die Ausbildung ist keine Therapie, sondern eine Ausbildung zur Berufstätigkeit und dies wird vor dem Beginn des Kurses auch verdeutlicht. Stabilität, Sensibilität und Gutwilligkeit sind Voraussetzungen um an dem Kurs teilzunehmen.

Es geht um die Etablierung einer neuen Berufsgruppe.

Frage nach dem Alter der Teilnehmenden an einem Ex-In-Kurs.

Im aktuellen Kurs reicht das Alter von 23 bis 68 Jahren.

Was für ein Feedback gibt es zur Ausbildung?

Allgemein wird das Selbstbild verbessert.

Frau Seelhorst rief die Regionalgruppen auf, Herrn Utschakowski einzuladen, damit dieses Projekt auch wirklich in jeder Region und jedem Arbeitskreis bekannt wird. Hierzu sollten jeweils Profis, Psychiatrie-Erfahrene und ihre Angehörige eingeladen werden.

Fragen zum Einkommen.

Mit der Ausbildung und einer halben Stelle kann man Netto vielleicht 800 Euro im Monat verdienen. Psychiatrie-Erfahrene sind sonst nur von Sozialgeld oder Rente abhängig. Das heißt mit 20 Stunden/Woche gebe es Aktivität und ein höheres Einkommen als zuvor. Es ist nicht viel, aber mehr.

Grundfrage ist zunächst, ob die Profis bereit sind, mit Angehörigen und/oder Psychiatrie-Erfahrenen zu kommunizieren. Gibt es also überhaupt einen akzeptierten Trialog.

Herr Utschakowski verweist darauf, dass man trotz Vorbehalten einfach erst einmal anfangen sollte. Die Vorbehalte lösten sich dann oftmals auf.

Um kurz vor 14 Uhr dankte Frau Seelhorst dem Referenten und Anwesenden für ihre rege Teilnahme.

In einer abschließenden Bemerkung verwies Herr Utschakowski darauf, dass im Oktober eine erste Ausbildung zum Ex-In-Ausbilder in Kooperation mit der Universitätsklinik Eppendorf beginnt. Dies wäre auch für Angehörige eine interessante Ausbildung.

Herr Utschakowski verwies darauf, dass demnächst ein neues EU-Projekt beginnt, dass auch die Ausbildung von Psychiatrie-Erfahrenen im Blick hat. Im EU-Projekt "The Missing Link" geht es um Experten aus sozialen Gruppen (Psychiatrie-Erfahrene, Migranten, Arme, etc.). Es handelt sich dabei um ein Projekt, dass in Portugal, Ungarn, Bulgarien, den Niederlanden, Belgien und Deutschland durchgeführt wird.

Jürgen Müller