Verrückt - Na und? - Toleranz zeigen, weil es jeden treffen kann.

Das Schulprojekt von Irrsinnig Menschlich e.V.

Klischees, Vorurteile und Wissenslücken lassen sich am besten ausräumen, wenn sie noch nicht so verfestigt sind. Will man Denkansätze und soziale Kompetenz erweitern, muss man bei jungen Menschen beginnen, denn sie sind neugierig und offen, sich mit der Komplexität menschlichen Lebens auseinander zu setzen, sie sind die Generation der Zukunft. Das Schulprojekt setzt an dieser Neugier und Bereitschaft an.

Verrückt? Na und! macht Mut

  • sich mit der Komplexität menschlichen Lebens auseinander zu setzen,
  • über eigene Probleme nachzudenken und zu reden,
  • Vorurteile und Vorbehalte wahrzunehmen, zu überprüfen und besser zu verstehen,
  • mehr über psychische Gesundheit und Krankheit zu erfahren ,
  • Medien kritisch zu hinterfragen,
  • Respekt vor dem Anderssein zu entwickeln,
  • Offenheit, Verständnis und Fairness in zwischenmenschlichen Beziehungen zu üben.

Irrsinnig Menschlich e.V. schafft dies mit einem bislang einzigartigen Ansatz: Mit der direkten Begegnung zwischen Jugendlichen und psychisch kranken Menschen. Durch die Begegnung wird das scheinbar Unbegreifliche verständlicher. Einfache Mittel - große Wirkung.

Das Schulprojekt konkret

Interaktion, die aktive Beteiligung der Schüler und die Zusammenarbeit zwischen Schülern und Betroffenen sind entscheidend für den Erfolg von Verrückt? Na und!. Das Projekt lebt von den Menschen, die an ihm teilnehmen. Innerhalb eines vorgegebenen Rahmens können die Teilnehmer selbst bestimmen, wie das Projekt ablaufen wird. Ihnen soll möglichst wenig vorgesetzt werden. Verrückt? Na und! ist so unkompliziert aufgebaut, dass es eine Fülle von Einsatz- und Ausbaumöglichkeiten bietet. Auch wenn das Grundkonzept fest steht, kann es je nach den örtlichen Gegebenheiten, den Vorstellungen, Fragen und Bedürfnissen der Teilnehmer unterschiedlich aussehen und gestaltet werden. Das Grundkonzept des Projekts ist denkbar einfach und dennoch überzeugend: die Schüler werden zunächst für die Thematik sensibilisiert und setzen sich dazu mit ihrem Selbstbild und ihren Lebenszielen auseinander. Wer bin ich, was ist die menschliche Psyche, was sind die Belastungen, die einen Menschen aus der Bahn werfen und seine Seele aus dem Gleichgewicht bringen? Warum gehen wir mit körperlichen Erkrankungen viel offener um als mit psychischen? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Körper und Seele? Kenne ich Menschen, die psychisch krank sind?

Anschließend überlegen sie in einem zweiten Schritt gemeinsam, welche Vorstellungen sie von psychisch kranken Menschen haben und woher diese stammen. Sie lernen ihre Einstellungen kennen und hinterfragen, ob ihre Informationsquellen glaubwürdig sind und ob sie Wissenslücken haben. Nach dieser Vorbereitung kommt es im dritten Schritt zur Begegnung der Schüler mit Menschen, die psychische Krankheit durchgemacht haben. Im Gespräch mit ihnen können die Schüler ihre Ein- und Vorstellungen überprüfen und
versuchen zu begreifen, wie sich eine psychische Erkrankung auswirkt. Wie sehen die Symptome aus, wie fühlt, denkt, lebt jemand, der beispielsweise an Schizophrenie erkrankt ist? Welche Probleme und Wünsche hat er? Die Schüler erfahren, dass psychisch erkrankte Menschen in vielen Dingen genauso sind, wie sie selbst und dass sie in ihrer vorübergehenden Andersartigkeit akzeptiert werden möchten. Vertiefen lässt sich diese Begegnung in einem weiteren Schritt durch den Besuch einer psychiatrischen Einrichtung. Es kann gemeinsam eine Projektarbeit erstellt werden, die in der Schule präsentiert wird.

Vor acht Jahren bin ich krank geworden: Schizophrenie, ausgelöst durch Drogen. Seit zwei Jahren geht es mir wieder besser. Aber ich muss ganz schön aufpassen. Mich deshalb verstecken? Die Zeiten sind vorbei. Ich will jetzt endlich leben! Mit den Schülern zu reden ist anstrengend für mich, aber auch toll. Ich bin gern unter Menschen. Die Kids sind sehr aufgeschlossen, haben kaum Berührungsängste. Das schönste für mich: Sie entdecken, dass es zwischen ihnen und mir viel mehr Gemeinsamkeiten gibt als Unterschiede, dass ihre Bilder von Verrückten nicht stimmen.

Ein gutes Gefühl, etwas dazu beizutragen, dass wir endlich offen über psychische Krankheiten sprechen können, dass sich keiner dafür verstecken muss.

Sven Ramos

Das Schulprojekt kann an einem oder auch an mehreren Tagen, zum Beispiel im Rahmen einer Projektwoche, durchgeführt werden. Das Projekt eignet sich für Klassen und klassenübergreifende Gruppen aus Real- und Mittelschulen, Gymnasien oder für Auszubildende an Berufschulen. Sie alle befinden sich im für sie schwierigen Lebensabschnitt der Pubertät/des Erwachsenwerdens. In diesem Alter ist die Frage nach dem Sinn des Lebens ein Dauerthema und die Bereitschaft groß, sich mit existenziellen Themen und Grenzerfahrungen auseinander zu setzen. Die Projekttage finden an den jeweiligen Schulen und/oder in einer psychiatrischen Einrichtung statt. Im Mittelpunkt steht die Begegnung mit psychisch kranken Menschen. Ein Vertreter von Irrsinnig Menschlich e.V. sowie ein Betroffener leiten die Gruppe als Moderatoren.

"Etwas über seelische Krisen zu erfahren ist voll o.k. Schließlich kann es jeden von uns treffen. Jetzt war Ramos bei uns. Ein echt cooler Typ, wie offen er über sein Leben erzählt hat. Solche wie Ramos müssten öfters zu uns Schülern kommen." Laura, 15.

"Ich bin jedes Mal überrascht wie interessiert und lebensklug die Jugendlichen sind, gleich an welcher Schule wir unsere Aktion durchführen. Als ob wir offene Türen einrennen." Manuela Richter-Werling, Irrsinnig Menschlich e.V.

Das Besondere an Verrückt? Na und! ist aber nicht nur, dass das persönliche Gespräch mit Betroffenen einen starken Eindruck auf die beteiligten Schüler selbst ausübt. Da diese am Ende die Rolle von Multiplikatoren übernehmen, erhält das Projekt eine nachhaltige Wirkung auch über seinen eigentlichen Teilnehmerkreis hinaus. Um zu zeigen, was sie über psychische Erkrankungen und die davon betroffenen Menschen erfahren haben, stellen die Schüler und Schülerinnen ihren Mitschülern, Eltern und Lehrern die Ergebnisse des Schulprojektes vor, zum Beispiel in Form einer Ausstellung, einer Sonderausgabe der Schülerzeitung, einer Sendung im Schülerradio oder einer szenischen Darstellung.

Nachhaltiger Bewusstseinswandel - Die Schulaktion auf dem Prüfstand

Wie verändert sich die Einstellung gegenüber Menschen mit Schizophrenie durch das Schulprojekt? Was nehmen Schüler aus der Begegnung mit einem schizophren erkrankten Menschen mit? Lässt sich der positive Einfluss dieser Erfahrung mit wissenschaftlichen Methoden empirisch belegen? Um dies zu klären, hat der Verein vor der ersten Durchführung des Projekts im Jahr 2001 zusammen mit der Universität Leipzig einen fundierten Fragebogen entwickelt. Insgesamt nahmen 120 Schüler an sechs Schulen in Sachsen im Rahmen von Projektwochen an der Evaluierung teil. Die Teilnehmer wurden vor und nach dem Projekt nach ihrer Einstellung gegenüber Menschen mit Schizophrenie befragt. Außerdem holten die Forscher jeweils an den gleichen Schulen die Angaben einer Kontrollgruppe ein. Beide Gruppen wurden einen beziehungsweise drei Monate nach der Schulaktion erneut interviewt, um ihre nachhaltige Wirkung zu überprüfen

Die Ergebnisse - Veränderte Einstellung gegenüber Menschen mit Schizophrenie

Bereits vor der Durchführung des Schulprojekts legten die befragten Schüler eine positivere Einstellung zu psychischen Erkrankungen an den Tag, als aus der Allgemeinbevölkerung bekannt ist. Die Schüler waren zudem davon überzeugt, dass Erwachsene mehr Vorurteile gegenüber Menschen mit Schizophrenie haben als sie selbst.

Gibt es Vorurteile gegenüber schizophren erkrankten Menschen ? Allerdings meinte die Mehrheit der befragten Schüler vor Beginn des Projekts auch, es würde ihnen Angst machen, sich mit jemandem zu unterhalten, der Schizophrenie hat. Nach dem Projekt hatte sich diese Einstellung deutlich zum besseren gewendet: Die Schüler waren fast durchweg bereit, Kontakt zu schizophren Erkrankten aufzunehmen. Außerdem hielt es eine deutliche Mehrheit der Schüler für falsch zu behaupten, dass schizophren erkrankte Menschen aggressiv oder gefährlich seien. Noch klarer zeigte sich die Veränderung bei denjenigen, die zu Beginn nicht sicher waren, wie sie auf Betroffene reagieren würden. Nach der Schulaktion waren diese Jugendlichen eher bereit, zum Beispiel neben jemandem zu sitzen oder sich mit jemandem anzufreunden, der Schizophrenie hat.

Mehr Klarheit über die Bedeutung des Wortes Schizophrenie

Eine der wichtigsten Ursachen für die Stigmatisierung psychisch Kranker liegt darin, dass alleine schon die Erwähnung ihrer psychiatrischen Diagnose bei anderen Menschen negative Assoziationen auslöst. Auch in dieser Hinsicht hat das Schulprojekt bei den Jungen und Mädchen eine notwendige Korrektur bewirkt. Vor dem Projekt dachten die Schüler bei dem Begriff Schizophrenie häufig an eine geistige Behinderung und schätzten die Betroffenen als schwachsinnig ein. Nach dem Projekt beurteilen sie schizophren Erkrankte öfter als missverstandene Menschen, deren Erkrankung jeden treffen kann.

Verrückt? Na und! - Ein nachhaltiges Schulprojekt

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Projektevaluation beweisen, dass der Funke tatsächlich auf die Schüler überspringt. Die positive Änderung in ihrer Haltung zu psychisch erkrankten Menschen hat langfristig Bestand. Das begeisterte Feedback und das große Interesse auf Seiten der Schüler und Lehrer zeigen, dass man mit einer derartigen Aufklärung über psychische Erkrankungen nicht nur die Mauern der Psychiatrien einreißt, sondern gerade bei Jugendlichen offene Türen einrennt

"Psychische Krisen oder Krankheiten spielen im Unterricht eher keine Rolle. Obwohl wir in den höheren Klassen immer wieder Schüler mit psychischen Problemen erleben. Für uns ist es nicht immer leicht, damit umzugehen. Uns hat besonders an dem Schulprojekt xVerrückt? Na und!x des Irrsinnig Menschlich e.V. gefallen, wie selbstverständlich und selbstbewusst Betroffene über ihr Leben mit Schizophrenie berichtet haben. Genau das ermöglicht es Schülern und Lehrern, authentisch und ehrlich etwas über psychische Krankheiten zu erfahren."

Projektstand

  • Projekttage wurden bisher an 27 Gymnasien, Mittelschulen und Berufsschulen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen durchgeführt
  • 780 Schülerinnen und Schüler wirkten mit
  • Schulung von Pädagogen zur selbständigen Durchführung des Schulprojekts
  • zunehmendes Interesse und Anfragen zum Projekt aus dem In- und Ausland
  • wissenschaftliche Auswertung des Schulprojekts
  • die Schauspielerin Jenny Gröllmann, Chefärztin in der Sat.1-Serie xDie Anstaltx, konnte als Schirmherrin des Projekts gewonnen werden.

Jenny Gröllmann war eine der gefragtesten Film- und Fernsehschauspielerinnen der DDR. Zu ihren großen Filmerfolgen zählen u.a. Ich war neunzehn, Broddi oder Die Häfte des Lebens. Dem gesamtdeutschen Fernsehpublikum wurde sie u.a. durch die Serien Liebling Kreuzberg und In aller Freundschaft bekannt. Jetzt spielt sie in der Sat.1-Serie Die Anstalt. Zurück ins Leben die unbeirrbare Chefärztin und Psychiaterin Dr. Constanze von Weyers. In Vorbereitung auf diese Rolle hat sich Jenny Gröllman intensiv mir der Situation psychisch kranker Menschen auseinandergesetzt:

"Mir ist dabei klar geworden, wie stark in der Bevölkerung Vorurteile und Tabus über die Betroffenen vorherrschen. An dem Schulprojekt von Irrsinnig Menschlich e.V. beeindruckt mich das bundesweit einzigartige Konzept, Jugendliche und Betroffene im direkten Gespräch zusammenzuführen. Durch seinen lebendigen, emotionalen Charakter schafft es das Schulprojekt das Unbegreifliche nachvollziehbar zu machen, Vorurteile abzubauen und tatsächlich ein Umdenken zu bewirken. Die Schüler entwickeln mehr Offenheit und Toleranz gegenüber psychisch erkrankten Menschen und gegenüber ihren eigenen Problemen. Deshalb unterstütze ich das Projekt und wünsche den Initiatoren und allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg."

  • Das Schulprojekt erhielt den Lilly Schizophrenia Award 2001 in der Sparte Pflege-, Sozial- und Gemeindearbeit.

Manuela Richter-Werling, Antje Teuscher und Beate Schulze vom Projektteam bei der Preisverleihung am 22. November 2001 in Berlin

Wichtigste Ziele und Projekte für 2003

  • Schaffung eines bundesweiten Netzwerks,
  • Gewinnung engagierter Ansprechpartner bundesweit,
  • Einbeziehung von und Zusammenarbeit mit psychisch kranken Menschen vor Ort,
  • Zusammenarbeit mit Lehrern und Schülern bundesweit,
  • Ausweitung des Schulprojekts xVerrückt? Na und!x auf bundesweiter Ebene,
  • Produktion eines Videos zum Schulprojekt,
  • Erarbeitung eines Begleitbuchs für Jugendliche, Eltern und Lehrer mit dem Titel.

Nicht alle Tassen im Schrank?! - Klassenweise gegen Klischees: Betroffene, Angehörige, Lehrer... gesucht!

Damit das Schulprojekt des Irrsinnig Menschlich e.V. auch in anderen Bundesländern Schule machen kann. Fast täglich erreichen uns Anfragen aus dem In - und Ausland nach unserem Schulprojekt. Verrückt? Na und! ist unkompliziert aber kreativ und überall durchführbar. Gebraucht werden zuallererst engagierte Menschen, die gern mit Jugendlichen arbeiten.

1. Experten in eigener Sache
-Menschen, die eine psychische Erkrankung durchgemacht-
Sie bringen ihre eigenen Erfahrungen ein, gehen Beziehungen mit der Gruppe ein, begleiten die Gruppenarbeit, bringen ihr Wissen, ihre Erfahrungen, ihre Botschaft an die Gruppe. Das Projekt lebt von der Begegnung. Wie erging es mir? Was war schwierig? Wer und was hat mir geholfen? etc.

2. Brückenbauer
-
Journalisten, Studenten oder Angehörige von psychisch kranken Menschen-
Brückenbauer müssen nicht unbedingt Psychiater, Psychologen oder Sozialarbeiter sein. Brückenbauer leiten/moderieren die Gruppe, führen lebendig ins Thema ein. Fachliche Kenntnisse und didaktische Qualitäten sind gefragt. Sie geben den Experten in eigener Sache den nötigen Rahmen und begleiten sie.

3. Lehrer
Sie engagieren sich dafür, dass an ihrer Schule Projekttage zum Thema durchgeführt werden und wirken als Multiplikatoren.

4. Mitarbeiter von psychiatrischen Einrichtungen
-
Ärzte, Sozialarbeiter, Psychologen, Ergotherapeuten-
Sie unterstützen das Projekt, indem sie Raum für Begegnungen zwischen Schülern und Klienten schaffen vor Ort in einer Klinik oder einer gemeindenahen Einrichtung.

Wichtig
Erfahrungswissen hat den gleichen Stellenwert wie kognitives Wissen.

Unentbehrlich
Ein partnerschaftliches, vertrauensvolles Verhältnis zwischen dem Brückenbauer und dem Experten in eigener Sache - und Humor!

Service
Irrsinnig Menschlich e.V. bietet Workshops für Menschen, die das Projekt in ihrer Region umsetzen wollen

Kontakt
Manuela Richter-Werling
info@irrsinnig-menschlich.de
Tel. und Fax (0341) 2 22 89 90

Um diese Ziele zu verwirklichen, benötigt der Verein Menschen, die ihn unterstützen:

  • durch ihren persönlichen Einsatz,
  • finanzielle Hilfe,
  • oder durch Informationen,
  • und die Vermittlung von Kontakten.

Wenn Sie über das Schulprojekt Verrückt? Na und! oder den Verein weitere Informationen wünschen, dann rufen Sie uns an, schicken Sie uns einen Brief, ein Fax oder mailen Sie an:

Irrsinnig Menschlich e.V. - Verein für Öffentlichkeitsarbeit in der Psychiatrie
Manuela Richter-Werling
Johannisallee 20
04317 Leipzig
Tel. und Fax (0341) 2 22 89 90
info@irrsinnig-menschlich.de

Verrückt? Na und! - das Schulprojekt von Irrsinnig Menschlich e.V. wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Auch Sie können Irrsinnig Menschlich e.V. durch Ihre Spende unterstützen, damit noch mehr Jugendliche an diesem Projekt teilnehmen können.

  • Was wisst Ihr über psychische Krankheit und Gesundheit?
  • Was möchtet Ihr wissen?
  • Kennt Ihr psychisch erkrankte Menschen?
  • Wie geht Ihr/die Gesellschaft mit ihnen um?
  • Was sind überhaupt psychische Erkrankungen?

Ver-rückt! Na und? - SchülerInnen des Leipziger Humboldt-Gymnasiums setzen sich mit Vorurteilen gegenüber psychisch kranken Menschen auseinander.