Angehörigen Post 2004
Ausgabe Nr.11


Liebe Angehörige, liebe Mitglieder und liebe Freunde,




Liebe Angehörige, liebe Mitglieder und liebe Freunde,


hier liegt Ihnen die neue Ausgabe der ANGEHÖRIGEN POST vor. Sie enthält Berichte über aktuelle Themen der psychiatrischen Versorgung sowie Kurzprotokolle über die Veranstaltungen der AANB im vergangenen Jahr und den Terminkalender für 2004.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen unseren Freunden für Ihre finanzielle Unterstützung bedanken, die es uns ermöglichte, diese Ausgabe der ANGEHÖRIGEN POST wieder in einer Auflage von 4.000 Exemplaren zu drucken und an alle unsere Mitglieder und Freunde zu verschicken.

Dazu ein wichtiger Hinweis: bei der Überweisung Ihrer nächsten Spende benutzen Sie bitte die „Zuwendungsbestätigung“ am Ende der ANGEHÖRIGEN POST.

Besonders danken wir für ihre großzügige Unterstützung den Firmen Janssen-Cilag und Lilly Deutschland sowie der AOK Niedersachsen, der Barmer Ersatzkasse Niedersachsen/Bremen, der BKK Niedersachsen-Bremen und der IKK Niedersachsen.

Ihre Rose-Marie Seelhorst Vorsitzende

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Gesundheitsreform ­ Auch die Ärmsten werden zur Kasse gebeten

Seit dem 1. Januar 2004 kostet Kranksein mehr Geld. Auch die Ärmsten in unserer Bevölkerung ­ psychisch Kranke, die von Sozialhilfe oder Grundsicherung leben ­ müssen jetzt Praxisgebühr und Zuzahlungen zu Medikamenten und Heilmitteln leisten. Die Zuzahlungen zu etlichen Leistungen wurden entweder neu eingeführt oder erhöht.

Unsere Befürchtung, dass viele ­ vor allem psychisch Schwerkranke ­ nun den vereinbarten Termin beim Arzt versäumen oder ihre verordneten Medikamente nicht von der Apotheke holen, bestätigt sich bereits in vielen Fällen.

Wer sehr früh im Leben erkrankt ist und über die Familienversicherung krankenversichert ist, steht ganz traurig da. Bei diesen Kranken wird das eine Prozent nicht von ihrem eigenen Jahreseinkommen sondern von dem aller Angehörigen, die gemeinsam versichert sind, ermittelt.

Auch das Sammeln und Notieren von Belegen ist für viele Kranke zu mühsam und unterbleibt.

So gibt es ab sofort einen dramatischen Einbruch in der ärztlichen Versorgung von Schwerkranken und armen Menschen und ­ das ist nun wirklich absurd ­ einen neuen Bedarf für die Bestellung von gesetzlichen Betreuern!
 


 







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